Was seit Januar 2026 neu ist
Die Verordnung (EU) 2024/3110 über Bauprodukte ist seit dem 8. Januar 2026 in weiten Teilen anwendbar. Sie modernisiert den europäischen Rahmen für das Inverkehrbringen von Bauprodukten und entwickelt Angaben zu Leistung, Nachhaltigkeit und digitaler Dokumentation weiter.
Viele konkrete Pflichten werden schrittweise wirksam. Für ein einzelnes Projekt bleiben deshalb die jeweils geltenden Produkt- und Systemunterlagen entscheidend.
Unterlagen vor der Montage prüfen
Bei vorgefertigten Fenstern, Innentüren, Zargen, Boden- oder Trockenbausystemen sollten Produktbezeichnung, Herstellerunterlagen und vorgesehener Verwendungszweck zusammenpassen. CE-Kennzeichnung oder Leistungserklärung ersetzen keine Prüfung der örtlichen Voraussetzungen.
- Bauteil und Einbauort eindeutig zuordnen
- Montageanleitung des Herstellers bereithalten
- Anforderungen an Feuchte, Untergrund und Befestigung klären
- besondere Brand-, Schall- oder Sicherheitsanforderungen nennen
Klare Grenze zwischen Montage und Planung
HandMen montiert geeignete genormte Baufertigteile und systemgebundene, nichttragende Konstruktionen im vereinbarten Umfang. Wir erstellen keine statischen Nachweise und verändern Bauteile nicht wesentlich, wenn dadurch eine handwerklich zulassungspflichtige Sonderanfertigung entstehen würde.
Elektro-, Gas-, Wasser- und andere Fachanschlüsse sowie statisch oder brandschutztechnisch zu bewertende Sonderlösungen werden durch qualifizierte Fachbetriebe ausgeführt.
Was Auftraggeber praktisch vorbereiten können
Senden Sie Maße, Fotos, Produktdaten und die vorhandene Montageanleitung zusammen mit Ihrer Anfrage. Je früher Sonderanforderungen bekannt sind, desto besser lassen sich Leistungsumfang, Schnittstellen und benötigte Fachbetriebe festlegen.



